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ÜBER ALAN

Kein gerader
Lebenslauf.
Meine Geschichte.

Von den ersten Designs in der City-Druckerei über schnelles Wachstum und Rückschläge bis zur Verbindung aus Textilveredelung und Software.

VOM KINDERZIMMER ZUR PRODUKTION

Ich habe vieles falsch gemacht, oft zu schnell gehandelt und immer wieder neu angefangen. Genau dadurch habe ich gelernt, Probleme selbst zu lösen und Systeme zu bauen, die in der Praxis funktionieren.

2014
DER ALLERERSTE ANFANG

Die ersten eigenen Designs.

Mit 17 gestaltete ich meine ersten Textilien. Produzieren konnte ich damals noch nicht selbst. Ich ging mit meinen Designs zur City-Druckerei um die Ecke und ließ sie dort bedrucken.

Es war noch keine eigene Produktion und auch noch kein richtiger Plan. Aber dort entstand der Wunsch, meine Ideen irgendwann selbst auf Textilien zu bringen.

2015
DAS LOGO AUF DEM COLLEGEBLOCK

Eine Behauptung brachte alles ins Rollen.

Mit 18 saß ich in der Einführungsphase auf einem Gymnasium. Im Unterricht zeichnete ich ein Logo auf einen Collegeblock. Als meine Lehrerin fragte, was das sei, antwortete ich: Meine Marke. Sie geht nächste Woche online. Das stimmte noch nicht. Aber jetzt wollte ich es beweisen.

Ich baute in Windeseile einen Onlineshop. Einen Monat lang kam kein Verkauf. Die zweite Kollektion verkaufte sich plötzlich in die ganze Welt. Im August kaufte ich eine Silhouette CAMEO für 250 Euro und eine gebrauchte Transferpresse für 150 Euro. Beide stehen heute noch in meiner Vitrine.

2016
MEHR MUT ALS PLAN

Die erste echte Chance.

Textilien aus dem Einzelhandel reichten für meine Produktion nicht mehr. Ein Großhändler gab mir Einkaufskonditionen, obwohl ich noch kein Großhändler war.

Parallel machte ich mein Fachabitur fertig und investierte in zwei Summa D60 Plotter. Die Aufträge für zwei Maschinen hatte ich noch gar nicht. Ich wusste nur, dass ich schneller produzieren wollte.

2017
ABSCHLUSSKLAMOTTEN.DE

60 Quadratmeter und die letzten 2.000 Euro.

Ich gründete abschlussklamotten.de und baute ein 30 Quadratmeter großes Büro sowie eine ebenso große Produktion. Vieles kam von IKEA oder war eigentlich Müll. Ich beklebte es so, dass es nach etwas aussah.

In diesem Jahr lernte ich auch, dass Wachstum ohne kaufmännisches Wissen schnell teuer werden kann.

2018
DER BOOM

Plötzlich ging alles sehr schnell.

Das Geschäft wuchs rasant. Mitte des Jahres kaufte ich meinen ersten digitalen Textildrucker und stellte ihn in die kleine Produktion. Das Büro war inzwischen halb Lager.

Eine Aushilfe schrieb Rechnungen, eine beantwortete WhatsApp-Anfragen und ein Informatikstudent baute den Onlineshop. Alles lief über Excel, mit unzähligen Fehlern. Bis heute weiß ich nicht, wie dieses System gehalten hat.

2019
ALLES AUF WACHSTUM

Vier DTG-Maschinen und 1.600 Quadratmeter.

Ich kaufte vier DTG-Maschinen aus eigener Kraft und ohne Kredit. Weil ich alles wieder in das Unternehmen investieren konnte, wuchs der Betrieb in kurzer Zeit stark.

So entstanden eine 1.600 Quadratmeter große Halle, ein großer Maschinenpark und viele feste Arbeitsplätze. Kurz darauf kam Corona.

2020
DER WENDEPUNKT

Als alles wegbrach, begann etwas Neues.

Mein Geschäft hing an Schulen, Abschlussfeiern und Klassenfahrten. Die Aufträge brachen ein und ich musste mich neu orientieren.

Ich gründete meine erste Softwarefirma und betrieb den Textildruck weiter. Ende 2020 entdeckte ich DTF, bestellte eine der damals neuen Maschinen aus China und erkannte, wie viel profitabler und effizienter Produktion werden konnte.

2021–2025
DTF UND SOFTWARE

Wieder profitabel. Diesmal mit System.

Mit der Zeit kamen mehr DTF-Maschinen dazu. Die Produktion wurde profitabler, die Softwarefirma größer und der Textildruck entwickelte sich weiter.

Der entscheidende Unterschied war nicht nur mehr Kapazität. Ich automatisierte die Abläufe, die mich früher so viele Fehler, Zeit und Geld gekostet hatten.

2026
NOCH EINMAL VON VORNE

Größer. Erfahrener. Automatisierter.

Am 1. August entschied ich spontan, eine neue Halle anzumieten und alles noch einmal aufzubauen. Diesmal größer, erfahrener und automatisierter.

Meine Softwarefirma hat heute einen CTO, der zehn festangestellte Entwickler betreut. Produktion und Technologie wachsen unter einem Dach zusammen.

Mein Name ist Alan.
Textilveredler. Unternehmer.
HEUTE

Produktion und Technologie
unter einem Dach.

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